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Wie entstehen Unterleibsadhäsionen?

Unterleibsschmerzen sind chronisch beeinträchtigend und wirken sich negativ auf Ihre seelische und sexuelle Gesundheit aus. Eine mögliche Unfruchtbarkeit macht Ihre Familienplanung, Ihre Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft zunichte.

Dies sind zwei der Hauptprobleme, die postoperative Adhäsionen im Unterleib verursachen können. Adhäsionen im Unterleib sind abnormale Stränge von Narbengewebe, die sich im Becken bilden und dazu führen, dass Organe miteinander verwachsen. Solche Verwachsungen treten bei der Mehrzahl der Frauen auf, bei denen eine Unterleibsoperation durchgeführt wurde. Dennoch wissen viele Frauen nichts über Adhäsionen und sprechen nicht mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt darüber, bevor ein gynäkologischer Eingriff durchgeführt wird – und auch nicht hinterher, wenn diese Probleme auftreten. Sie sollten dies aber tun.

Adhäsionen sind eine häufige und gelegentlich schwerwiegende Folge von Operationen aller Art, darunter allgemeine gynäkologische Operationen wie Kaiserschnitt, Hysterektomie, operative Behandlung einer Endometriose (eine Erkrankung, bei der sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter einnistet), Myomektomie (Entfernung von Myomen), Eingriffe an den Eierstöcken und Rekonstruktion der Eileiter. Adhäsionen, die sich nach einer Unterleibsoperation bilden, gehören zu den führenden Ursachen für Unterleibsschmerzen, Unfruchtbarkeit und Dünndarmobstruktion.

Das Auftreten von postoperativen Adhäsionen kann oft reduziert und manchmal sogar verhindert werden. Es ist sehr wichtig zu versuchen, Adhäsionen zu verhindern, da diese dazu neigen, selbst nach einer chirurgischen Entfernung wieder zurückzukehren.

Da einmal eingetretene Adhäsionen wieder zurückkehren können, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt besprechen, was getan werden kann, um eine Entstehung von vornherein zu verhindern.

 

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