Diese Seite drucken
Ursachen für eine Beckenbodensenkung
Die Organe in Ihrem Beckenbereich — Gebärmutter, Vagina, Blase und Rektum — werden durch ein Netz von Muskeln und Bindegewebe, die wie eine Hängematte fungieren, an ihrem angestammten Platz gehalten. Wenn dieses Netz geschwächt oder geschädigt wird, verlassen ein oder mehrere Beckenorgane ihre normale Position und „fallen“ bzw. prolabieren in die Scheide.
Als Ergebnis könnten die Organe auf die Scheidenwand drücken und eine hernienähnliche Wölbung verursachen, die Beschwerden verursacht und die körperliche und sexuelle Aktivität einschränkt.
Der wichtigste Risikofaktor für eine Beckenbodensenkung ist eine vaginale Entbindung. Andere Risikofaktoren umfassen:
-
Fettleibigkeit
-
Menopause
-
Verlust des Muskeltonus mit zunehmendem Alter
-
Hysterektomie
-
Erbliche Veranlagung


