Pelvic Health Solutions - Myome - Überblick
Diese Seite druckenWas sind Myome und Polypen der Gebärmutter?
Myome sind gutartige (nicht-krebsartige) Geschwülste im glatten Muskelgewebe der Wand des Uterus (Gebärmutter). Sie können erbsengroß sein oder auf die Größe einer Grapefruit heranwachsen.

Was sind die häufigsten Symptome von Myomen?
Während 50-80 % der Myome symptomlos verlaufen, können andere je nach ihrer Größe, Anzahl und Stelle zu schwerwiegenderen Symptomen führen, einschließlich:
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starke Monatsblutungen (Mehr)
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Anämie aufgrund von chronischer übermäßiger Blutung
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Schmerzen oder Druck im Bauch oder unteren Rücken
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Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
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Schwierigkeiten beim Harnlassen
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häufiges Harnlassen oder Konstipation
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Unfruchtbarkeit (die Unfähigkeit, schwanger zu werden)
Wie werden Myome diagnostiziert?
Wenn Sie keine Symptome haben, kann es sein, dass Sie oder Ihre Ärztin/Ihre Arzt nie bemerken, dass Sie Myome haben. Manchmal werden Myome bei gynäkologischen Routineuntersuchungen festgestellt. Bei der dabei durchgeführten Unterleibsuntersuchung kann Ihre Ärztin/Ihr Arzt spüren, ob sich Ihre Gebärmutter größer als normal anfühlt oder sich in Bereiche erstreckt, wo sie nicht tastbar sein sollte. Um andere Gebärmuttererkrankungen auszuschließen, die mit Myomen verwechselt werden könnten (z. B. Eierstocktumore, Kotmassen oder eine Frühschwangerschaft), können mehrere diagnostische Untersuchungen durchgeführt werden, um den Beckenbereich besser „einsehen“ zu können.
- Ultraschall - Dabei wird die Unterleibsregion mit Hilfe hochfrequenter Schallwellen abgebildet. Bei einer speziellen Ultraschalluntersuchung, die als Sonohysterographie (Sonograpfhie mit Kochsalzinfusion) bezeichnet wird, kann eine kleine Menge Salzwasserlösung durch die Vagina und den Gebärmuttermund in die Gebärmutter infundiert werden, um die Sichtbarkeit zu verbessern. Ultraschalluntersuchungen können ohne Narkose durchgeführt werden und werden in der Arztpraxis gemacht.
- Magnetresonanztomographie (MRT) - Dies ist eine bildgebende Untersuchung, bei der Magnete und Radiowellen verwendet werden, um ein Bild der Gebärmutter zu erzeugen.
- Hysterosalpingographie (HSG) - Dabei wird ein spezieller Farbstoff bei einer Röntgenaufnahme der Innenseite der Gebärmutter und der Eileiter verwendet, um Anomalien zu erkennen. Es ist keine Narkose nötig. Die HSG wird in einer Röntgenabteilung durchgeführt.
- Hysteroskopie - Dies ist ein nicht-invasiver chirurgischer Eingriff, bei dem ein dünnes, mit einer Lichtquelle versehenes Instrument namens Hysteroskop verwendet wird. Es wird durch die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt, um die Gebärmutter zu betrachten. Eine Hysteroskopie kann in der Arztpraxis unter örtlicher Betäubung oder als ambulante Untersuchung unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Wenn Myome entdeckt werden, können sie manchmal während dieses Eingriffs entfernt werden (siehe Beschreibung der Myomektomie im Abschnitt Behandlung von Myomen).
- Laparoskopie - Dies ist ein Verfahren, bei dem eine Kamera auf einem dünnen, teleskopartigen Instrument durch einen kleinen Einschnitt in der Bauchhaut eingeführt wird, um die Gebärmutter, die Eierstöcke und Eileiter zu inspizieren.
Formen der Myome
Myome werden anhand Ihrer Lage in der Gebärmutter klassifiziert. Es gibt drei Formen:
- Submuköse Myome wachsen direkt unter der Gebärmutterschleimhaut in die Gebärmutterhöhle hinein. Solche Myome können zu Blutung, Schmerzen oder Unfruchtbarkeit führen.
- Subseröse Myome wachsen von der Gebärmutterwand zur Außenseite der Gebärmutter und können zu Druck auf Harnblase, Dickdarm und Dünndarm führen. Diese Myome können Blähungen, Druck im Bauchraum, Krämpfe und Unterleibsschmerzen verursachen.
- Intramurale Myome wachsen im Gebärmuttermuskel und können zu druckähnlichen Symptomen und gelegentlich zu starken Menstruationsblutungen führen.
Endometriumpolypen
Ein Endometriumpolyp oder Gebärmutterpolyp ist eine gutartige Masse in der Gebärmutterschleimhaut. Er kann eine große, flache Basis haben oder mit einem Stiel an der Gebärmutter angebracht sein. Die Größe kann von ein paar Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern reichen. Ein gestielter Polyp kann durch den Gebärmutterhals (Zervix) in die Vagina hineinreichen.
Eine definitive Ursache für Endometriumpolypen ist nicht bekannt, sie scheinen jedoch durch die Hormonspiegel beeinflusst zu werden.
Sie bewirken oft keine Symptome, falls es jedoch zu Symptomen kommen sollte, umfassen diese unregelmäßige Menstruationsblutung, Blutung zwischen Menstruationsperioden und übermäßig starke Menstruationsblutung (Menorrhagie). Wenn der Polyp durch den Gebärmutterhals in die Vagina hineinragt, kann es zu Schmerzen kommen.
Polypen können mittels Hysteroskopie chirurgisch entfernt werden, wenn der Polyp durch den Gebärmutterhals visualisiert und entfernt werden kann.
Die auf dieser Website enthaltenen Gesundheitsinformationen liefern allgemeine Hintergrundinformationen und sind kein Diagnosemittel und auch kein Ersatz für medizinischen Rat oder Behandlung für einen bestimmten Zustand. Wir bitten Sie, mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt zu sprechen.