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Behandlungen für Belastungsinkontinenz
Belastungsinkontinenz ist in jedem Alter behandelbar, aber nicht alle Behandlungsmethoden sind für jede Person oder jede Form von Inkontinenz geeignet. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, zu denen manchmal auch eine Operation gehört.
Nicht-chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für Belastungsinkontinenz
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Verhaltens-/Muskeltherapie: Die Behandlung beginnt häufig mit Physiotherapie (manchmal auch Kegel-Übungen genannt), um die Muskulatur des Beckenbodens zu stärken. Je nach Schwere Ihres Zustands könnte Physiotherapie keine ausreichende Besserung bringen.
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Biofeedback: Bei dieser Methode stärkt die Patientin ihre Beckenbodenmuskulatur, während sie an ein elektrisches Gerät angeschlossen ist. Das Gerät liefert „Feedback“, das Ihnen hilft, diese Muskeln besser zu kontrollieren. Im Verlauf der Zeit kann Biofeedback Ihnen helfen, Ihre Beckenmuskeln zu verwenden, um plötzlichen Harndrang zu verringern und bestimmte Arten von Unterleibsschmerzen zu lindern.
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Elektrostimulation: Dieser Ansatz dient zur Unterstützung der Beckenbodenübungen, indem er bei der Erkennung der einzelnen beteiligten Muskeln hilft.
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Medikamente: Manche Formen der Harninkontinenz, wie Dranginkontinenz, können mit Medikamenten behandelt werden; in Europa ist gegenwärtig jedoch kein Medikament zur Behandlung von Belastungsinkontinenz zugelassen.
Bei Frauen, deren Inkontinenz durch eine Beckenbodensenkung verursacht wird, kann ein Pessar in die Scheide eingeführt werden, um den Beckenbereich zu unterstützen und zu repositionieren. Diese kleine Vorrichtung kann helfen, milde Symptome einer Beckenbodensenkung, einschließlich Inkontinenz, zu lindern. In manchen Fällen könnte ein Pessar die Harninkontinenz jedoch verschlimmern; besprechen Sie in diesem Fall mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt andere Behandlungsoptionen.
Effektive operative Optionen
Während milde Symptome für Inkontinenz mit den oben beschriebenen Methoden behandelt werden können, sprechen Frauen mit schwereren Symptomen jedoch oft am besten auf ein chirurgisches Verfahren an.
Die heute zur Verfügung stehenden minimal-invasiven Optionen bedeuten, dass ihre Inkontinenz mit einem einfachen Verfahren behandelt werden kann. Bei einer Art der Behandlung führt der Chirurg einen Netzstreifen durch winzige Inzisionen im Bauch oder in der Scheide zur Unterstützung der Harnröhre ein. Dieses Netz fungiert als Stützschlinge und ermöglicht es der Harnröhre, wenn notwendig geschlossen zu bleiben. Mehr über minimal-invasive Lösungen für Blasenschwäsche .
Für den Download einer Patientenbroschüre zum Thema Stressinkontinenz, klicken Sie bitte hier.
Patientinnen mit Inkontinenz aufgrund einer Beckenbodensenkung können sich für ein Beckenbodenreparaturverfahren entscheiden. Bei diesem Verfahren repositioniert der Chirurg die prolabierten oder „abgesackten“ Organe und sichert sie an den umliegenden Geweben und Bändern, die manchmal mit einem Streifen eines schmiegsamen Netzes verstärkt sind. Mehr über dieses Verfahren für Beckenbodensenkung.


