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Über Belastungsinkontinenz

Belastungsinkontinenz ist ein weit verbreiteter, behandelbarer Zustand, bei dem plötzliche Bewegungen die Blase belasten und zu einem unwillkürlichen Abgang von Harn führen. Belastungsinkontinenz ist eine der häufigsten Formen von Harninkontinenz bei Frauen.

Da ein Harnabgang peinlich sein kann, sprechen viele Frauen nicht über ihre Belastungsinkontinenz und sind sich nicht bewusst, wie häufig diese vorkommt.

Sie könnten unter Belastungsinkontinenz leiden, wenn Sie in folgenden Situationen einen unwillkürlichen Harnabgang erleben:

  • Lachen

  • Niesen

  • Springen

  • Aufstehen oder hinlegen

  • Schwer heben

  • Sportliche Betätigung

Beurteilen Sie Ihre Symptome, um mehr herauszufinden.

Ursachen für Belastungsinkontinenz

Belastungsinkontinenz tritt ein, wenn die Beckenbodenmuskulatur, die die Blase und die Harnröhre unterstützt, geschädigt oder geschwächt ist, so dass sie die Harnröhre nicht in ihrer richtigen Position hält. Plötzliche Bewegungen des Zwerchfells üben eine Belastung der Blase aus und bewirken, dass sich der Verschluss der Harnröhre öffnet und Harn abgehen kann.

Faktoren, die zu Belastungsinkontinenz führen können, umfassen:

  • Schwangerschaft und Entbindung

  • Häufiges Heben schwerer Gegenstände

  • Östrogenmangel oder Menopause

  • Fettleibigkeit

Inkontinenz kann auch ein Symptom für andere Unterleibserkrankungen sein, wie Beckenbodensenkung, ein Zustand, bei dem die Organe des Beckens sich nicht mehr in ihrer angestammten Position befinden. Mehr über Beckenbodensenkung.

Ein weit verbreitetes, behandelbares Problem

Viele Frauen glauben, dass Belastungsinkontinenz einfach ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses oder eine unvermeidliche Folge von Schwangerschaften sei. Falsche Vorstellungen wie diese verhindern, dass viele Frauen erfahren, dass Belastungsinkontinenz ein weit verbreiteter und medizinisch behandelbarer Zustand ist.

Bedenken Sie Folgendes:

  • Jede dritte Frau leidet unter Belastungsinkontinenz und viele dieser Frauen erinnern sich, dass diese nach der Entbindung begonnen hat.

  • Mehr als 50 % der Frauen mit Belastungsinkontinenz haben dies niemals ihrer Ärztin/ihrem Arzt gegenüber erwähnt. 61 % der Frauen, die dieses Problem zur Sprache gebracht haben, haben vier Jahre damit gewartet.

  • In Europa werden mehr Damenbinden und Tampons für Inkontinenz verwendet als für Menstruation.

Warum sollten Sie Ihr Leben um Harnabgang herum planen, wenn dies nicht nötig ist? Mehr über Behandlungsmöglichkeiten für Inkontinenz.

Für den Download einer Patientenbroschüre zum Thema Belastungsinkontinenz, klicken Sie bitte hier.

 

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